Die elektromagnetische Welle des Lichts ist transversal, das heißt der elektrische und der magnetische Feldvektor stehen senkrecht zur Ausbreitungsrichtung des Lichts Die aufgespannte Ebene zwischen dem elektrischen Feldvektor und der Ausbreitungsrichtung z ist die Ausbreitungsebene des Lichts. Bei natürlichem Licht ist diese Ebene nicht festgelegt und ergibt somit unpolarisiertes Licht. Werden nun durch äußere, wellenbeeinflussende Mittel die Ausbreitungsebenen eingeschränkt, spricht man von polarisiertem Licht. Diese polarisierten Wellenfelder unterscheiden sich durch die Schwingung des elektrischen Feldvektors, der in seine Komponenten Ey und Ex zerlegt werden kann. Sind diese Feldstärkevektorkomponenten phasengleich, entsteht eine lineare Polarisation der Lichtwelle. Sind dagegen beide Komponenten in der Phase unterschiedlich, ergeben sich elliptisch oder sogar zirkular polarisierte Wellen.
Polarisationsarten a) linear b) zirkular c) elliptisch